Mittwoch, 16. Juni 2010

Kurkuma Pfeffer und Karotine als Vitalstoffcocktail

Karotine sind Antioxidantien, die aggressive Sauerstoffradikale neutralisieren können. Ausser dem bekannten Beta Karotin, gibt es noch weitere Karotine wie bspw. das Beta-Cryptoxantin. Dieses Karotin hat besondere Eigenschaften die sich günstig bei entzündlichen Gelenkerkrankungen auswirken.

Besonders reich an verschiedenen Karotinen sind bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel, wie Aprikosen, Möhren, Paprika und rotes Palmöl. In idealer Weise werden diese Natursubstanzen ergänzt durch die antientzündlich wirkenden Vitalstoffe in Kurkuma und Ingwer.
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In idealer Weise können auch die Lycophene, ein Vitalstoff in reifen Tomaten, mit der Ernährung in diesen Kontext eingebunden werden. Lycophene werden erst durch Hitzeeinwirkung in verstärktem Maße gebildet. Gekochte Tomaten haben 3 bis 4mal soviel von dieser Substanz als rohe.

Die Wirkung und der Nutzen von Lycopenen wird durch das Vorhandensein von einfach ungesättigten Fettsäuren optimal unterstützt, wie diese auch für die optimale Aufnahme von Karotinen erforderlich sind. Solche Fettsäuren kommen verstärkt in Nusskernen, sowie Palm- Oliven- und Rapsöl vor.

Kochen Sie deshalb Sie mal wieder eine gut mit Ingwer und Kurkuma gewürzte Asiatische Gemüsepfanne und nehmen Sie zum Kochen bzw. Braten, Oliven-Raps, oder das ausserordentlich hitzestabile Rote Palmöl.Red Palm, Amanprana rotes Palmöl - 325ml Glas, nativ

Montag, 14. Juni 2010

Leinsamen kann Prostatakrebs bremsen

Eine neue, randomisierte, kontrollierte Studie weist nach, dass Leinsamen, gemahlen und ins Essen oder in Getränke gemischt, das Wachstum von Prostatakrebs bremsen können. Am ASCO-Jahreskongress 2007 wurden die erstaunlichen Studienergebnisse von Wendy Demark-Wahnefried, Duke University, Durham, USA, präsentiert.

Insgesamt 161 Männer mit Prostatakrebs, bei denen eine Prostatektomie in frühestens drei Wochen geplant war, wurden randomisiert in vier Gruppen eingeteilt. 40 Patienten ergänzten ihre gewohnte Kost während 30 Tagen (median) vor der Operation täglich mit 30 g Leinsamen und 40 Männer reduzierten ihre Fettaufnahme bis auf weniger als 20% der Gesamtkalorien.

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Beides zugleich führten 40 Patienten in der dritten Gruppe durch, während sich die Patienten der Kontrollgruppe wie gewohnt ernährten. Nach der Prostatektomie wurde die Teilungsrate der Tumorzellen im Labor untersucht. In den beiden Gruppen, die Leinsamen eingenommen hatten, war der Anteil von Prostatakarzinomzellen, die sich aktiv teilten, signifikant reduziert. Das Tumorzellwachstum war 30% bis 40% langsamer.

Leinsamen enthalten sehr viel Lignan, das den Androgenmetabolismus beeinflusst (Reduktion von totalem und freiem Testosteron) und zudem die Angiogenese hemmt und antimitotisch sowie antioxidativ wirkt. Leinsamen liefern zudem reichlich Omega-3-Fettsäuren, die eine wichtige Rolle bei der Zellmembransynthese und bei intrazellulären Signalwegen spielen. Bevor allerdings Leinsamen zur Bremsung des Tumorwachstums und zur Prostatakrebsprävention breit empfohlen werden können, sind noch weitere Studien nötig, die den Nutzen bestätigen. (Abstract 1510) Alfred Lienhard
Quelle: http://www.medical-tribune.ch

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Montag, 7. Juni 2010

Topinambur Knollen

Topinambur Knollen sind wertvolle Wildfrüchte

Topinambur ist eine Wildfrucht aus der Familie der Korbblüter. Sie sieht oberirdisch aus wie eine Sonnenblume und bildet wie die Kartoffeln unterirdisch Knollen. Die Topinambur Knollen enthalten aber nicht wie die Kartoffel Stärke sondern Inulin.
Topinambur-Inulin (nicht zu verwechseln mit Insulin!) ist ein Speicherkohlenhydrat der Fructose. Der Mensch besitzt keine Enzyme um Inulin zu verdauen. Es passiert daher unversehrt den Magen- und Dünndarmbereich und gelangt in den Dickdarm.

Im Dickdarm wird das Topinambur-Inulin von den dort angesiedelten gutartigen Darmbakterien (Lakto- und Bifidobakterien) verstoffwechselt. Diese gutartigen (prebiotischen) Darmbakterien können sich gut ausbreiten zu ungunsten von schädlichen (pathogenen wie. z.B. E. Coli, Clostridien). Gleichzeitig werden bei der Verstoffwechselung von Topinambur-Inulin durch die gutartigen Bakterien sogenannte kurzkettige Fettsäuren (Milch- und Buttersäure) gebildet, die Energie für die gestressten Dickdardarmzellen sind.

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Dieser Prozeß wird durch die Mineralstoffe des Topinamburs wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor unterstützt. Diese Funktion ist deshalb in der heutigen Zeit so wichtig, da viele Belastungen des menschlichen (aber auch tierischen) Organismus ernährungsbedingt sind. Hat der Mensch im Laufe der Evolutiuon noch anfangs bis zu 60% seiner lebensnotwendigen Energie aus dem Dickdarm gewonnen sind es heutzutage gerade noch 25%.

Die moderne hochenergiehaltige und leicht verdaubare Nahrung aus industriell gefertigten isolierten Zuckern, Eiweißen und Fetten werden sehr schnell vom Dünndarm aufgenommen und erhöhen den Blutzucker- und Bluttfettspiegel. Allerdings steht nach der fast vollständigen Energieaufnahme des Dünndarmes im hinteren Darm kaum noch Energie für die Funktion der dort angesiedelten Darmzellen zur Verfügung.

Noch schlimmer für den Verdauungsapparat ist allerdings, dass nach der schnellen Aufnahme durch den Dünndarm sogenannte Endotoxine (Giftstoffe aus der Nahrung) des bakteriellen Eiweißabbau im hinteren Darmbereich einfluten, von den engergetisch unterversorgten Dickdarmzellen nicht zurückgehalten werden können und dann über die Darmwand in die Blutbahn einfluten und den gesamten Organismus mit Giftstoffen belasten. Deshalb ist der Verzehr von Topinambur Knollen heute so wichtig für den menschlichen Organismus zum Erhalt eines gesunden mikrobiologischen Gleichgewichtes im größten Immunorgan des Menschen - im Darm! Durch diese Darmpflege wird der gesamte Organismus von schädlichen Stoffen aus der Nahrung entlastet und viele Körperorgane wie Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse in Ihren lebenswichtigen (physiologischen) Funktionen unterstützt.

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Topinambur-Inulin beinflußt daher positiv den Blutzucker-, Cholesterin- und Blutfettspiegel.
Besonders für Diabetiker ist Topinambur daher zu empfehlen, da aus Langzeitbeoachtungen von Topinambur-Konsumenten bestätigt wird, dass die Insulinspritzungen verringert werden können und keine extremen Blutzuckerspitzen auftreten. Aber auch bei Verdauungsbeschwerden und Übergewicht ist Topinambur zu empfehlen, da dies gleichfalls ernährungbürtige gesundheitliche Belastungen sind.

Besonders hilfreich ist Topinambur-Inulin als Begleitmittel bei Antibiotikaanwendung. Antibiotika reduzieren die gesamte Mikroflora im Organismus. Um einen gesunden Aufbau zu gewährleisten und ungesunde Auswucherungen (Darmpilze) oder Resistenzen zu vermeiden ist Topinambur-Inulin bestens geeignet. Auch ist aus der Literatur bekannt, dass Inulin die Aufnahme von Kalzium fördert. Da vor allem viele ältere weibliche Mitmenschen Probleme damit haben und unter Osteoporose leiden ist Topinambur auch hier sehr hilfreich.

Abschließend gesagt ist die Wildfrucht Topinambur für den ernährungs- und umweltgestreßten Organismus sehr wertvoll. Auf Grund seiner botanischen und züchterischen Unberührtheit und seiner Herkunft aus Extremregionen (Anden) sammelt er viele wichtige Vitalstoffe, die heutzutage in der modernen (fast-/design food) Ernährung fehlen und daher für den täglichen Gebrauch sehr wichtig ist.
Topinambur Knollen können von allen Menschen aller Altergruppen zur Gesundheitspflege verzehrt werden.