Montag, 27. Dezember 2010

Deutsche Essgewohnheiten

Man ist was man isst ! Deutsche Essgewohnheiten sind bedenklich


Lebenslange schlechte Essgewohnheiten können großen Einfluss auf Gesundheit und Alterungsprozess haben. Eine wichtige Gesundheitsstudie hat dies folgendermaßen ausgedrückt: "Neben der Vermeidung von Zigarettenrauch und übertriebenem Alkoholkonsum scheint eine persönliche Entscheidung, die wir treffen, größeren Einfluss auf unseren langfristigen Gesundheitszustand zu haben als alle anderen: die Entscheidung, was wir essen." (The U.S. Surgeon General's Report on Nutrition and Health. U.S. Government Printing Office, Washington, D.C. 1988). Gerade auch die deutschen Essgewohnheiten sollten verändert werden. Dies ist aber gar nicht so leicht , weil wir Deutsche doch auch sehr von der Werbung oder persönlichen Gewohnheiten gesteuert werden.

Die oben dargestellte Erkenntnis beruht auf sehr alten Erfahrungen. Robert Mac Carrison, ein englische Forscher, Völkerkundler und Arzt, der jahrelang bei den Hunza im Karakorum lebte machte um 1920 ein interessantes Experiment.

Man teilte 3600 Ratten in drei Gruppen: eine "Hunza", eine "Indien" und eine "London"-Gruppe. Man ernährte die Ratten sodann ausschliesslich mit der jeweils landestypischen Kost.
So bekam die Hunzagruppe viel ungekochtes Gemüse und Dörrfrüchte (Aprikosen, Getreide (Hirse.), Hülsenfrüchte, nur selten Fleisch und Ziegenmilchprodukte als Futter.

Die Indiengruppe bekam hauptsächlich geschälten und gekochten Reis, gekochtes Gemüse und Nüsse aber ebenfalls wie die Hunzagruppe nur wenig Fleisch.

Ganz anders die Londongruppe ( vergleichbar mit deutschen Essgewohnheiten ). Sie wurde vorwiegend mit Fleisch, Weissbrot, Kuhmilchprodukten, Marmelade und andere Süßigkeiten gefüttert.

Alle Ratten konnten fressen soviel sie wollten. Es mangelte ihnen auch sonst an nichts.
Natürlich hatte man stark variierende Ergebnisse erwartet, allerdings nicht in solch krassen Formen.

Die Hunzagruppe blieb kerngesund bis ins hohe Alter.

Die Indiengruppe zeigte schon Degenerationserscheinungen, wenn auch nicht so stark wie bei den "Engländern".

Die Londongruppe hingegen lief völlig aus dem Ruder. Sie waren von Haarausfall, Karies, Entzündungen, Krebs und allen uns bekannten Zivilisationskrankheiten geplagt. Erschreckend war in dieser Gruppe der zusätzlich auftretende Kanibalismus. Verfälschungen durch einen Placebo Effekt darf man bei Ratten getrost ausschliessen ;-)

Diese alten Erkenntnisse sollte uns zu denken geben. Man hört immer wieder im persönlichen Freundes und Bekanntenkreis von erschreckenden Krankheitsfällen. Viel Leid, was dadurch oft entsteht , könnte mit einer ursprünglicheren und intelligenteren Lebens- und Ernährungsweise vermieden werden ! Auch vor allem Deutsche Essgewohnheiten könnten gesünder sein ! Früchte Megerle: Ihr Partner in Sachen gesunde Ernährung

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