Donnerstag, 22. September 2016

Pflegeversicherung Beamte

Pflegeversicherung für Beamte - Aufstockung ist sinnvoll 


Während die meisten Berufstätigen aufgrund der Gesetzeslage in Deutschland automatisch in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert sind und dafür Monat für Monat 2,05 Prozent ihres Einkommens aufwenden müssen, sieht es bei Beamten etwas anders aus. Eine verpflichtende Pflegeversicherung für Beamte gibt es nicht, wie auf http://www.meinepflegeversicherung.com/ , erklärt wird. Denn bei Beamten ist es generell so, dass ihr Arbeitgeber zwischen 50 und 70 % der Kosten für die Pflege übernimmt, sollten sie einmal pflegebedürftig werden. Dadurch ist der größte Teil der anfallenden Kosten bereits abgedeckt - egal in welche Pflegestufe der Bedürftige eingruppiert wird.

Verbleibende Versorgungslücken schließen 


Aber auch Beamte müssen sich damit auseinandersetzen, dass eine Versorgungslücke von 30 bis 50 Prozent der Kosten entsteht, wenn sie tatsächlich pflegebedürftig werden sollten. Hierbei handelt es sich um den Betrag, welche nicht durch den Dienstherrn ausgeglichen wird. Diese Versorgungslücke gilt es zu schließen, um eine lückenlose Betreuung zu gewährleisten und finanziellen Notlagen von vornherein vorzubeugen.
Tipp der Redaktion für Beamte: Vergleichen Sie hier die Leistungen von privaten Pflegeversicherungen !

Mehrere Möglichkeiten zur umfassenden Versorgung 


Beamte sollten also in jedem Fall ebenfalls eine Pflegeversicherung abschließen, um die genannten Versorgungslücken zu vermeiden. Sie haben, anders als der "nicht-beamtete" Arbeitnehmer allerdings die freie Wahl, ob sie einer gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung beitreten möchten. Viele private Versicherer bieten spezielle günstige Tarife für Beamte an, da sie im Ernstfall nicht so viel leisten müssen wie bei einem Nichtbeamten. Aber auch die gesetzliche Pflegeversicherung ist für Beamte günstiger: Sie zahlen nur 1,025 Prozent Ihres Gehalts, da die Versicherung schließlich nur die Leistungen aufstocken muss, die dem Beamten von Seiten seines Dienstherrn zustehen.